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Madlens Abnehmgeschichte
Madlen hat schon immer ein paar Kilo mehr gewogen, das lag vor allem auch daran, dass sie gerne isst. Als ihre Eltern sich trennten, war sie 12 Jahre alt. Das warf sie aus der Bahn.
Aus „ich esse gerne“ wurde dann irgendwann ein maßloses Fressen und ein bedenklicher Umgang mit Lebensmitteln. Anfangs waren Frust, Kummer und Einsamkeit Emotionen die sie dazu brachten immer mehr zu essen. Nachher folgten auch Glück und Essen in Gesellschaft.
Madlen ist heute Teil der Abnehmen Vorher – Nachher Reihe zur Motivation auf meinem Blog. In dieser Reihe werden Menschen vorgestellt, die einen großen Abnehmerfolg erzielt haben und diesen mit euch teilen wollen. Daraus kann man eine tolle Motivation ziehen und sich immer wieder selbst daran erinnern zu was man fähig ist. Vor allem siehst Du, dass ich keine Ausnahme bin! Jeder kann es schaffen, auch Du!
Deine Erfolgsgeschichte
Willst Du Deine Geschichte auch mit mir teilen? Dann schick mir doch Deine Vorher – Nachher Abnehmen Bilder ( zwei Stück oder mehr, am besten schon nebeneinander ) und Deine ausführliche Story als Nachricht über das Kontaktformular oder an motivation@torstenprix.de um anderen zu zeigen, dass auch Du es geschafft hast und ihnen eine Motivation zu sein!
Madlen Weibrecht Vorher – Nachher Story
Als ich 120 Kilogramm schwer war, lernte ich einen Mann kennen, der mich – scheinbar – so akzeptierte wie ich war. Wie ich wenig später herausfand, war er ein „Menschen-Mäster“ und weckte mich nachts, damit er mich weiter füttern konnte. In den Jahren mit ihm nahm ich 40 Kilogramm zu und erreichte mein Maximalgewicht von 160 Kilogramm.
Madlen Weibrecht Vorher – Nachher Story

Madlen vorher-nachher Abnehmbilder. Ein deutlicher Unterschied ist erkennbar. Das hast du großartig gemacht! Klasse :)
Ich war schon immer leicht Übergewichtig, das lag vor allem daran, dass ich einfach gerne gegessen habe.
Das Gewicht hielt sich in Grenzen bis das ein einschneidenes Erlebnis mein Essverhalten auf den Kopf stellte und ich lernte, meine Gefühle wie Frust, Trauer, Kummer und Einsamkeit mit maßlosem Essen zu unterdrücken.
Als meine Eltern sich trennten war ich 12 Jahre alt. Von diesem Moment an verlor ich jegliche Kontroller über mein Essverhalten. Aus großen Portionen wurde irgendwann maßloses stopfen und fressen. Ich aß einfach immer, jeder Anlass ließ mich zu Essen greifen. Wenn ich mit Freunden unterwegs war, wenn ich langeweile hatte – selbst wenn ich glücklich war, griff ich zu etwas leckerem.
Es gab keine Grenzen mehr, es verschwamm alles ineinander. Essen war von diesem Moment an mein stetiger Begleiter.
Einen Job fand ich auch nicht wirklich, ich arbeitete mal hier und da – aber etwas wirklich festes ließ sich nicht finden.
Ohnehin war ich lust- und antriebslos.
Ich hatte zwar gute Freunde, die mich so liebten und mochten, wie ich war, aber einen Partner konnte ich damals nicht finden.
Es waren nicht viele Freunde, aber defintiv die besten Freunde die ich mir wünschen konnte.
Leider lebt von meinen Freunden heute kaum noch jemand, sodass sie meinen Wandel nicht mehr mitbekommen konnten.
Mit 120 Kilogramm war es schwer einen Partner zu finden, der mich so akzeptierte, wie ich war.
Doch dann lernte ich einen Mann kennen. Dieser Mann gab mir das Gefühl etwas wert zu sein und mich so zu nehmen, wie ich bin.
Als sich wenig später herausstellte, dass er nicht wirklich mich, sondern meine Pfunde liebte, war es schon fast zu spät. Ich verbrachte 8 Jahre mit diesem Mann an meiner Seite. Er war ein „Mäster“, meine 120 Kilogramm reichten ihm nicht aus.
Er fütterte mich, kochte täglich und sorgte dafür, dass ich mein Maximalgewicht von 160 Kilogramm erreichte. Ich war sooo unglücklich, konnte mich damals aber nicht wehren.
Er kochte nachts und weckte mich, damit ich auch fleißig aß und zügig ein paar Kilogramm zunehmen konnte.
Fast Food, hin und wieder mal Süßigkeiten oder meine Leibspeisen wie Königsberger Klopse und gefüllte Paprika standen ständig auf dem Speiseplan.
Als ich 28 Jahre alt war, entschied ich mich, dass ich etwas ändern musste.
Ich rief heimlich bei meiner Krankenkasse an und bat darum, dass man mir helfen müsse. Mein Sachbearbeiter war super freundlich und gab mir sofort Tipps und Tricks wohin und an wen ich mich wenden könne.
Damals fühlte ich mich gefangen im eigenen Körper, ausgeschlossen von der Gesellschaft und der Industrie. Heute genieße ich mein Leben wieder. Ich bereue den Schritt der Operation zu keinem Moment.
Ich stellte meinen Antrag auf eine Magenverkleinerung, welche 3 Monate später genehmigt wurde.
Von diesem Moment an änderte ich mein gesamtes Leben. Ich nahm innerhalb von 2 Jahren 100 Kilo ab, sodass ich bei 60 Kilogramm Körpergewicht schon unterernährt war. Mein Arzt machte mich darauf aufmerksam und ich nahme wieder 5 Kilo zu. Heute wiege ich 65 Kilo und halte mein Gewicht.
Ich ernährte mich nach der Operation gesund und ausgewogen. Vor allem aber aß ich endlich wieder angemessene Mengen. Der verkleinerte Magen half mir natürlich sehr dabei. Heute achte ich darauf, dass ich mich weiterhin gesund und ausgewogen ernähre, dennoch esse ich alles was ich möchte und verzichte auf nichts. Ich nehme „Mengen“ heute bewusster wahr und achte darauf, dass ich nicht mehr maßlos werde im Umgang mit Lebensmitteln.
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