Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums werden jedes Jahr zwischen 30 und 40 Prozent der Lebensmittel verschwendet. Ein Großteil des weggeworfenen Essens fällt beim Verbraucher oder im Einzelhandel an – und zwar nachdem das Lebensmittel den Erzeuger verlassen hat. Daher ist es besonders sinnvoll sparsame Entscheidungen zu treffen, denn diese reduzieren nicht nur die Lebensmittelverschwendung, sondern stellen auch das uralte Missverständnis in Frage, dass gesundes Essen teuer sei.
Erst überlegen dann handeln
Überlege Dir zunächst, welche Lebensmittel Du zur Hand hast, bevor Du ins Geschäft gehst zum Einkaufen. Ist noch ein Brokkoli im Kühlschrank, der bald schlecht wird? Zum Abendessen kurz anbraten und schon steht ein gesundes und schmackhaftes Gericht auf dem Tisch. Hast Du Fischreste? Dann gönn Dir doch einfach ein gesundes Leben mit Tacos zum Mittagessen.
Lebensmittelsicherheit ist wichtig
Lebensmittelsicherheit ist wichtig. Daher gibt es in Deutschland ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Das Datum heißt jedoch lediglich, dass der Hersteller den Zustand bis zu diesem Datum garantiert. Aber auch danach sind die allermeisten Lebensmittel nicht direkt verdorben und können problemlos gegessen werden. Übe Dich in Sachen Lebensmittelsicherheit, indem Du darauf achtest, was sich in der Tiefe Deiner Vorratsschränke so alles verbirgt und plane dann, wann Du diese Lebensmittel entsprechend verwenden willst. Achte beispielsweise beim Kauf von Bananen oder Avocados auf unterschiedliche Reifegrade. Auf diese Weise hast Du selbst am dritten Tag nach dem Kauf noch Früchte, die verzehrfertig sind.
Der Irrtum der geringen Kalorien
„Wenig Kalorien“ ist ein beliebter Begriff für Snacks, die vermeintlich nur wenig Kalorien liefern – im Grunde genommen aber einzig und allein deshalb, weil sie nicht genügend Nährstoffe enthalten. Dies ist in der Regel bei vielen Backwaren und zuckerhaltigen Getränken der Fall. Auch wenn Du ab und zu darauf zurückgreifst, ist es dennoch wichtig, dass sie nicht im Hauptfokus Deiner Essgewohnheiten stehen. Grundsätzlich solltest Du daher über die reinen Kalorienwerte hinausblicken und das gesamte Nährstoffprofil berücksichtigen.
Wenn es mal schnell gehen soll und Du auch wirklich gar nichts gesundes essen kannst, empfehle ich Dir auf eine gesunde Alternative beim Lieferdienst zurückzugreifen. Denn auch hier kannst Du – halbwegs – gesund essen. Lies Dir dazu meinen passenden Blogbeitrag durch: Gesunde Alternativen beim Lieferdienst bestellen
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Manchmal genügt ein kleiner Tausch
Fängst Du gerade erst an Deine Ernährung zu verändern (zu verbessern), dann können die Informationen im Internet oft sehr erschlagend sein. Doch oft genügt ein einfacher Schritt um zu beginnen, z.B. mit einem kleinen Tausch. So könntest Du den Zucker in Deinem Morgenkaffee durch Zimt ersetzen. Anstelle von Gelee zerdrücktst Du Avocado und isst diese zu Deinem Toast. Athleten, die sich auf einen Lauf vorbereiten entscheiden sich für eine kleine Banane. statt einer Scheibe weißen Toasts. Obwohl beide ungefähr 80 bis 90 Kalorien haben, enthält die Banane auch Elektrolyte und B-Vitamine, die den Verlust während des Trainings ausgleichen.
So kannst Du bereits mit vielen kleinen Maßnahmen eine effektive Verbesserung erreichen.


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